PRESSE-KRITIKEN
“Dass eine CD mit einem satt groovenden (Titel)-Stück beginnt, besagt noch nichts. Das machen Viele so - um dann im weiteren Verlauf des Albums deutlich nachzulassen. An diese billige Strategie muss man zunächst unwillkürlich denken bei den ersten Takten von Rainer Falks neuer CD, zumal die volle Stunde Musik, die der Österreicher sich hier vornimmt, eine sehr lange Distanz für eine Sologitarre darstellt; die großen Helden und Vorbilder der 60er und 70er Jahre erreichten mit ihren Wunder- und Superalben praktisch nie die 40-Minuten-Grenze. Doch dann, wenn man Titel auf Titel hört, dämmert einem, dass man hier bei Rainer Falk so etwas wie einem Ereignis beiwohnt - einem Ereignis, inszeniert von einem hochbegabten Erfinder ohrwurmverdächtiger Melodien und unaufdringlich federnder Grooves: Von "Scirocco" über "Badia" bis "Noemi", "Gingerbread Man" und "Zing-Zong" erlebt man angenehme Überraschungen in Form von treibenden 12/8el-Rhythmen, dezentem Funk, rock-poppigen Anleihen und angedeuteten brasilianischen und karibischen Elementen. Die vorherrschende fröhliche, sonnige Atmosphäre drückt sich in vitaler Lebensfreude aus. Dass dabei Lyrismen und Klanggemälde nicht zu kurz kommen ("Autumn Light") ist ebenso erfreulich. Dass sich diese Atmosphäre auch auf den Hörer überträgt, dafür sorgt der Gitarrist mit einem warmen, natürlichen Nylonsaiten-Ton, klar und nicht zu sauber, mit perkussiven Elementen und feiner Dynamik, um die verschiedenen Stimmen gegeneinander abzugrenzen. Allerdings hätte der fleißige Komponist (wenn vielleicht auch schweren Herzens) auf drei bis vier Titel verzichten sollen, um damit die Attraktivität dieser CD noch zu steigern.”
Michael Lohr "Akustik-Gitarre"  1/2003
 

Falk ist ein begnadeter Gitarrist, der es meisterhaft versteht, lebende, farbenfrohe Musik zu schaffen, Musik voller Gefühl und und Atmosphäre, gespielt mit technischer Perfektion.

Christian Hanelt, "Die Rheinpfalz" 12/2002

 

"Mit "Lyrical Groove Guitar" bezeichnet der in Österreich geborene Gitarrist Rainer Falk seinen eigenen Musikstil, in welchem er Einflüsse der unterschiedlichsten Musikrichtungen verarbeitet. Die Basis seines Gitarrenstils ist eine hochkarätige klassische Ausbildung, die Falk am "Mozarteum" in Salzburg bei Matthias Seidel, an der Musikhochschule Köln bei Eliot Fisk und am Bruckner Konservatorium in Linz bei Michael Langer erhielt. Letzterer dürfte Rainer Falk sicher in seiner langjährigen Beschäftigung mit den Möglichkeiten der Interpretation populärer Musik auf der Konzertgitarre bestärkt haben.

Das ebenso kreative wie hochwertige Ergebnis dieser intensiven Beschäftigung liegt nun in Form der CD "Scirocco" vor. Da treffen eingängige Melodien auf gnadenlosen Groove. Mit einem untrüglichen Gespür für Ästhetik lässt Falk Einflüsse aus Funk, Jazz, Rock und Pop miteinander verschmelzen.
Groovige Stücke wie "Scirocco", "Rush Hour", "Noemi" oder "Gingerbread Man" beschenken den Zuhörer mit vertontem Optimismus. Titel wie "Badia", "Autum Light" oder "Different Moods" schaffen dagegen eine nachdenkliche, fast sentimentale Atmosphäre.
Einerseits bestechen die Kompositionen Rainer Falks durch Einfallsreichtum und Originalität, andererseits handelt es sich hier um Musik, die im Zuhörer ein angenehmes Gefühl der Vertrautheit hervorruft - als hätte sie schon immer existiert.
Dass man sich an diesem Longplayer nicht satt hören kann, hat der Gitarrist scheinbar geahnt, als er die CD einspielte. Mit einer gesamten Spieldauer von 60 Minuten hat er dem Rechnung getragen.
Eine rundum gelungene Einspielung zu der selbstverständlich auch die hohe Aufnahmequalität das ihre beiträgt."

Christian Moritz auf www.gitarrehamburg.de , Januar 2003
"Der Linzer Rainer Falk gehört zu jenen Gitarristen, die ihr Instrument zum Träger musikalischer Gedanken ohne jegliche Effekthascherei machen. Im Gartenssaal des Bürgerhauses stellte er am Samstagabend eigene Kompositionen vor. Variationenreich umspielt er mit makelloser Technik seine weitgespannten melancholischen Melodien. Das Publikum im ausverkauften Gartensaal wirkte wie verzaubert: Man hätte in den Pausen eine Stecknadel zu Boden fallen hören können. Bei den letzten Stücken griff Falk zur Elektrogitarre. Der Klang wurde dadurch brillanter, ohne jedoch zum virtuosen Selbstzweck zu werden. Immer herrschte sein natürlicher, eminent musikalischer Ausdruckswillen vor. Am Ende gab es noch einige rasante Stücke. In "Magic" und "Sun Breeze" flimmerten die Akkorde, funkelten die die Klanggirlanden, endeten aber doch wieder versponnen im sanften Piano. Das hingerissene Publikum bekam seine Zugaben."
Passauer Neue Presse, 18. Feb. 2002
 
"...bei ihm wird es extrem schwer zu erkennen, wo die klassische Welt aufhört und die des modern(istisch)en Fingerpickings anfängt, ergo sind das hoch erfrischende Synthesen, Schubladen-Verzweigungen - exzellent."
Alexander Schmitz "Akustik-Gitarre"  6/2000
 
"Rainer Falk zog die Besucher in seinen Bann, der Funke sprang schon nach dem ersten Stück über." 
OÖ. Nachrichten vom 15.3.1990
 
"Berühmt ist er noch nicht, aber in Oberösterreich hat er sich bereits einen Namen gemacht. Wenn der Linzer Rainer Falk in die Saiten greift, dann wird die Hektik des Alltags schnell in den Hintergrund gedrängt. Auch sein neuestes, mittlerweile fünftes Album "Saitengriffe"  nützt der Gitarrist für eine akustische Entspannungstherapie. Seine feinfühligen Kompositionen und sein feinsinniges Spiel laden zum Nach- und Umdenken ein." 
OÖ. Nachrichtenvom 26.2.1998
 
"Rainer Falk, Gitarrist aus Linz, wirft auf seiner neuen CD elf Betrachtungsweisen  auf die Stille und Gelassenheit. Elf Kleinode fern jeder musikalischer Hektik ohne Seitenblicke auf mögliche Verkaufszahlen. Ein Tip für ruhige Stunden."
OÖ. Nachrichten vom 6.11.1993
 
"Mit fundierter Technik läßt Rainer Falk die Melodien dahinfließen. Ohne dabei den Zuhörer mit plötzlichen Ryhthmuswechseln oder klanglichen Veränderungen zu verunsichern. Wer meditative Gitarrenmusik mag, wird nicht enttäuscht werden."
Concerto"  April/Mai 1998
 

"Vorhang zu, Duftlampe an, Patchouli-Geruch im Zimmer und dazu Rainer Falks "Saitengriffe". Gitarrenmusik zum Nachdenken, Entspannen, Wohlfühlen."
"Sound & Media"  Oktober 1998

"Seiner Kunst liegt eine gewisse lyrische Zauberhaftigkeit zugrunde."

"Belarus Guitar"  1/2002